Gefragt: Das Bloggerportal

by - Montag, Mai 01, 2017

Quelle: blogger.randomhouse.de


Hallo und willkommen im neuen Lesemonat Mai ♥


Seit einiger Zeit habe ich schon überlegt worüber ich mal meine eigene Meinung, als Diskusionsstart, auf meinem Blog vertreten kann. Immer öfter habe ich Beiträge von anderen Bücherblogger(n)/innen zum Thema "Bloggerportal" von Randomhouse entdeckt. Letztendlich hat mich dann der Beitrag von Mary (Marys Leseecke ) dazu gebracht, auch einen Beitrag dazu zu veröffentlichen.


Was ist das Bloggerportal überhaupt?
Jeder Bücherblogger sollte es kennen, wenn nicht, dann habt ihr allerdings auch nicht viel verpasst. Das Bloggerportal ist ein von www.randomhouse.de geleitetes Portal für Blogger. In diesem Portal können Bücherblogger Rezensionsexemplare zu Titeln aus den Verlagen von Randomhouse anfragen. Und hier liegt das Problem vieler Bücherblogger:

Auch ich bekam diesen "Stempel" oft zu spüren und ärgerte mich und noch viel schlimmer: Dachte anfangs sogar, dass es an meiner Arbeit liegt, weil ich vielleicht zu wenig Leser habe oder einfach keine guten Rezensionen schreibe. Nach einigen Monaten musste ich mir selbsteingestehen, dass es auch so war. 

"Dieser Titel ist momentan so beliebt, dass wir leider kein freies Kontingent mehr haben."

Das stand am meisten neben meiner Absage zur Anfrage. Erstmal habe ich es geglaubt und einfach mal und mal neue Titel angefragt, bis ich bemerkt habe, dass andere Blogger die selben Titel, die bei mir abgelehnt worden sind, später als ich angefragt haben und trotzdem bekommen haben. Das waren dann aber auch Blogger mit einer größeren Reichweite als ich. Schließlich machte ich meine Erfahrung damit, dass es sich fast nie lohnt nach einem Erscheinungstermin anzufragen. Meistens ist es einfach so, dass alle Titel in den Vorschlägen schon längs kein freies Kontingent mehr haben. Bisher ist es mir nur einmal passiert, dass ein Titel abgelehnt worden ist, obwohl ich es vor dem Erscheinungstermin angefragt habe. Ich wollte es aber nicht nur bei einem Titel belassen, also habe ich einige Rezensionen zu Titeln, die ich selbst gekauft habe, geschrieben und dort meine Rezension belegt. Das darf man nämlich auch. Man muss keinen Titel anfragen, wenn man das Buch schon hat und die Rezension auch so abgeben kann. Ab hier bekam ich fast nur noch grünes Licht im "Bloggerportal". 
Desto mehr Rezensionen ich ablieferte und Reichweite bekam, desto mehr Rezensionsexemplare wurden mir zugesagt. Das lag aber auch einfach daran, dass ich mich selbst gesteigert und gebessert habe. Damals ging ich noch nicht so kritisch mit Titeln um und heute bin ich es umso mehr. Eine kritische Rezension mit teilweise professionellem Wert ist einfach viel schöner anzusehen. Das liegt natürlich im Auge des Lesers ;-), aber jeder Verlag hat natürlich eine Vorliebe für detailreiche und informative Rezensionen. Es geht dem "Bloggerportal" auch einfach darum, dass man mit dem Blogger schon vertraut ist und es sich für den Verlag lohnt. Das kann ich auch völlig nachvollziehen, weil schließlich das Geld auch irgendwo wieder zurück von den Rezensionsexemplaren kommen muss. Wenn ich also auf meine ersten Monate zurückblicke, fällt mir auf, dass ich als Bloggerin noch nicht viel Wert hatte und mich erstmal aufbauen musste. Auch heute habe ich noch keine überragendgroße Reichweite, aber es läuft sehr gut, worüber ich natürlich auch sehr dankbar bin, und das fällt einem Verlag natürlich auf. Trotzdem wäre es mir auch lieber, wenn das "Bloggerportal" schon von Anfang an angeben würde, wenn ein bestimmter Titel bereits nicht mehr als Rezensionsexemplar verfügbar ist.

Wie steht ihr zum Bloggerportal bzw. welche Schlüsse zieht ihr aus euren Erfahrungen?

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